Schülerforschungszentrum Südwürttemberg

Newsletter IYPT 2012 / Ausgabe 1 – April 2012



Interview mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan

Deutschland hat bis jetzt beim Physik-Weltcup sechsmal eine Goldmedaille gewonnen. Tun wir genug, um Schülerinnen und Schüler zu fördern, die in Physik besonders begabt sind?

AS: Unsere Talentförderung im außerschulischen Bereich im Fach Physik ist von der Breitenförderung bis zur Spitzenförderung sehr facettenreich. Es gibt viele tolle Angebote: Wer sich für Physik interessiert, kann bei Jugend forscht, bei der Internationalen Physik-Olympiade oder auch beim Physik-Weltcup mitmachen. Ob allein oder in der Gruppe, theoretisch oder experimentell – es gibt viele Möglichkeiten. Die Goldmedaillengewinner beim Physik-Weltcup verdanken ihre Förderung in hohem Maße dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, in dem Begabungen vorbildlich gefördert werden.

Helsinki, Brisbane, Seoul und Bad Saulgau – dies alles sind Austragungsorte des Physik-Weltcups. Kann Bad Saulgau da mithalten?

AS: Nachwuchsschmiede, Ideenwerkstatt, Forschungslabor, Wissenszentrum, Hochbegabteneinrichtung, und auch sozialer Treffpunkt: Das SFZ® hat sich in vielerlei Hinsicht bewährt – und kann sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Echte Forscherthemen – ohne fertige Antworten. Keine Anwesenheitspflicht, keine Stundenpläne – im SFZ® ist vieles anders als in der Schule. Die Leistungen, die die Schüler erbringen, sind jedenfalls hervorragend, wie die vielen Erfolge bei Wettbewerben auf nationaler und internationaler Ebene zeigen. Bereits sechsmal – so oft wie keine andere Nation – hat das deutsche Team mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom SFZ® den weltweit anspruchsvollsten Physik-Wettbewerb für Schüler, das IYPT gewonnen.